MONTESSORI

Montessori

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Maria Montessori (1870 – 1952) eröffnet im Januar 1907 im Armenviertel von Rom ihr erstes „casa di Bambini“. Heute gibt es mehrere tausend dieser Kinderhäuser weltweit. Alleine in Deutschland gibt es mehr als 600 Einrichtungen, die Kinder nach der Montessori-Lehre erziehen.

Die Tochter aus gutem Hause wird 1907 offiziell Leiterin des Kinderhauses im Problemviertel San Lorenzo. Im psychiatrischen Krankenhaus in Rom, wo sie als Assistenzärztin arbeitet, behandelt man viele Kinder schlecht. Die junge Ärztin erkennt: Den meisten Kindern fehlt lediglich die richtige Förderung. 

Die Reformierung dieser katastrophalen Bildungszustände wird zur Lebensaufgabe von Maria Montessori. Mit Hilfe der von ihr entwickelten Lehre bringt die Pädagogik-Pionierin viele der vermeintlichen „Idioten“ in staatlichen Schulen unter. Dort schneiden sie oft gut ab. 

Ihre Idee verbreitet sich: Bald entstehen in der Schweiz, England, Argentinien, Frankreich und anderen Ländern Montessori-Einrichtungen. Am 6. März 1952 stirbt Maria Montessori. In ihrer letzten Schrift formuliert sie ihren Grundgedanken noch einmal: „Die Verteidigung des Kindes, die wissenschaftliche Erkenntnis seiner Natur, die Proklamation seiner sozialen Rechte müssen die Grundlage jeder Erziehung sein.“ 

Weitere Informationen zu Maria Montessori und der von ihr entwickelten Pädagogik finden Sie beim Montessori-Dachverband unter http://montessori-deutschland.de.